Orchestermusikerin, Geigerin, Pädagogin. Vermutlich jüdisch. Ab 1933 Leiterin der Staatsprüfungskurse am NWK. Im Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit als verfolgt gelistet.
Quellen:
Lexikon verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit, Universität Hamburg
Österreichisches Staatsarchiv, Wien, http://www.oesta.gv.at/: enthält im Archiv der Republik: Unterlagen zu Entschädigungs- und Restitutionsangelegenheiten, Alter Hilfsfond, Akt zu Camilla Bauer (Sign.: AT-OeStA/AdR E-uReang AHF B Bauer, Camilla, Nr. 15.648).
Lexikon der Juden in der Musik. Mit einem Titelverzeichnis jüdischer Werke. Zusammengestellt im Auftrag der Reichsleitung der NSDAP auf Grund behördlicher, parteiamtlich geprüfter Unterlagen, Theo Stengel, Herbert Gerigk (Bearb.) (= Veröffentlichungen des Instituts der NSDAP zur Erforschung der Judenfrage, Bd. 2), Berlin: Bernhard Hahnefeld, 1941 (1. Aufl. 1940, antisemitische Publikation).