Vermutlich Jenny (Iphigenie) Berger, Pädagogin, Klavierlehrerin. Wohnort: Wien 7, Badhausgasse 16/7. Ab 1909 Klavierlehrerin am NWK (Lehrerliste 1934, ab 1936/37 findet sich eine Maria Berger, unklar bis wann). Deportiert am 14.7.1942 nach Theresienstadt, am 21.9.1942 nach Treblinka.
Quellen:
Lexikon verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit, Universität Hamburg
Lexikon der Juden in der Musik. Mit einem Titelverzeichnis jüdischer Werke. Zusammengestellt im Auftrag der Reichsleitung der NSDAP auf Grund behördlicher, parteiamtlich geprüfter Unterlagen, Theo Stengel, Herbert Gerigk (Bearb.) (= Veröffentlichungen des Instituts der NSDAP zur Erforschung der Judenfrage, Bd. 2), Berlin: Bernhard Hahnefeld, 1941 (1. Aufl. 1940, antisemitische Publikation).
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer Datenbank
Yad Vashem, Shoa Victims’ Database
Peter Raabe: Ausschlüsse aus der Reichsmusikkammer [12. Okt. 1938], in: Amtliche Mitteilungen der Reichsmusikkammer, Jg. 5, Nr. 20, 15. Okt. 1938, S. 69-70.