Arzt, Musiker, Astrologe. Jüdisch. Mit Arnold Schönberg befreundet, dessen Lehrer er auch war. Praktizierte als Arzt und hielt Vorträge über Musik und Astrologie. 1905–1925 im Vorstand des Wiener Volksbildungsvereins und Volksheims. 1918–1938 künstlerisch tätig. Bruder des Sozialphilosophen, Juristen und Politikers Max Adler (1873-1937).
Werke:
Die Kritik der reinen Musik, 1918 (unveröffentlicht), Einführung in die Astrologie als Geheimwissenschaft (1935/37). Neuausgabe unter dem Titel Das Testament der Astrologie. 4 Bände. Hugendubel, München 1991, ISBN 3-88034-540-6
Quellen:
Amy Shapiro: Dr. Oskar Adler. A Complete Man 1875-1955 (Createspace, 2012).
B. Darmstädter: Der Volksbildner Dr. Oskar Adler im Kreise seiner Kollegen. Eine Chronik, in: Forum junge Wissenschaft Nr. 6, hg. von Walter Göhring, Wien 1999, S. 39-54.
Oesterreichisches Musiklexikon online
Lexikon verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit, Universität Hamburg
Arnold Schönberg Center (Brief von Arnold Schönberg an Oskar Adler, Los Angeles, 03.03.1951)